Date with the City: Musen im Theater – Als die Bühne den Frauen gehörte

Anfang: 7. 3. 2026 | 14:00 h

Standort: im Reservierungsformular

Adresse: Altstadt, Bratislava

Veranstalter: Bratislava Kultur- und Informationszentrum

Der Spaziergang ist Teil der Veranstaltung. Kontext: Auch Frauen prägen die Geschichte von Bratislava anlässlich des Internationalen Frauentags.

Zuerst saßen sie im Publikum. Später traten sie professionell auf. Gemäß den damaligen Theaterkonventionen wurden ihre Frauenrollen von Männern oder Jungen in Frauenkostümen gespielt. Es gab jedoch auch solche, die diese Grenze durchbrachen. 
Sie waren in der Lage, Kunst zu führen, zu erschaffen, zu inszenieren und aufzuführen. Vor allem aber vermochten sie mit ihrem Talent und ihrer Ausstrahlung das Publikum zu verzaubern.

Wir werden erfahren, wie sich das Theater in Prešporek allmählich entwickelte – von Amateuraufführungen bis hin zu professionellen Produktionen. Wir werden die Geburtsstätten des Theaters besuchen – von improvisierten Szenen auf Plätzen über Holzbühnen bis hin zum Slowakischen Nationaltheater mit seiner Muse Tália.

Gemeinsam werden wir die Geschichten von Frauen entdecken – der ersten Amateurschauspielerin, der ersten Theaterregisseurin, der Ikone des slowenischen Nationaltheaters, den Pionierinnen des Theaters und den herausragenden Persönlichkeiten der zeitgenössischen Theaterszene, die mit ihrem Talent, ihrem Mut und ihrer Weisheit das kulturelle Leben der Stadt prägten und den Weg für zukünftige Generationen ebneten.

Begleitet von: Anna Morávková

Der Eintritt ist frei. Die Gruppengröße ist begrenzt. Reservieren Sie Ihren Platz über das Online-Formular. Sie erhalten anschließend eine Bestätigung und die Informationen zum Treffpunkt per E-Mail.

Mehr Details: 
Der Fußweg ist barrierefrei.
Dauer des Spaziergangs: 90 Minuten.

Kontext: Auch Frauen prägen die Geschichte von Bratislava

Die Geschichte der Stadt ist zugleich die Geschichte unseres kollektiven Gedächtnisses. Wir gehen täglich durch Bratislava und orientieren uns an den Straßennamen, die zu unserem Alltag geworden sind. Betrachten wir die Straßen jedoch unter dem Aspekt der Geschlechterparität, offenbart sich eine nur unvollständig erzählte Geschichte. Von den fast 622 Straßen mit Männernamen in unserer Stadt sind nur 60 nach Frauen benannt. Diese Diskrepanz ist nicht nur eine statistische Zahl, sondern ein stilles Zeugnis dafür, wessen Stimmen wir in der Geschichte Gehör geschenkt und wessen Beiträge wir gewohnheitsmäßig übersehen haben.

Wir möchten die Besucher darauf hinweisen, dass während der Veranstaltung Foto- und/oder Videoaufnahmen zum Zweck der Werbung für BKIS-Veranstaltungen und -Aktivitäten angefertigt werden können. Weitere Informationen finden Sie unter www.bkis.sk im Abschnitt „Verarbeitung personenbezogener Daten“.

Wir freuen uns darauf, dich zu sehen!

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